Da ist sie endlich, die ersehnte Bestellung. Endlich kann es los gehen! Zunächst haben wir unsere Platten auf einen Tisch gelegt und die Beine angeschraubt. Die beiden Platten die später außen sein werden, haben jeweils drei Beine. An der Außenkante jeweils eines und eines in der Mitte zur Innenkante. Der Grund ist, das wir befürchtet haben, die Platten könnten mir der Zeit durchhängen und so sollte die Last besser verteilt sein. Zudem haben wir mit den Dachlatten eine Unterkosntruktion gebaut, die zum einen die spätere Elektroverkabelung beim Transport schützt, zum anderen aber auch der Platte stabilität gibt. Zu guter letzt schrauben wir die Platten aber auch mit den Innenliegenden Dachlatten aneinander.
Das Mittelsegment hat nur zwei Tischbeine. Diese sitzen außen, da sie in der Mitte wohl nciht durchängen kann, das sie hier mit den Außensegmenten verschraubt werden und dort ein Tischbeine in der Mitte der Innenkante sitzt. Ob das alles so funktioniert, wird sich mit den Jahren zeigen.

Anschließend haben wir die Platten eingeleimt und die Korkbahnen ausgerollt. Immer wieder ein Stück weiter, damit der Leim nicht zu früh trocknet und die Korkbahnen auf der ganzen Fläche kleben. Dieser Duft aus frischem Holz, Kork und Leim steigert die Vorfreude noch mehr, da ist es sicher nicht verwundernt, das wir direkt nach dem trcoknen des Korks, die Schienen zu Probe schonmal hingelegt haben.

 

Wie die meisten Menschen auch, habe auch ich viel Freizeit draußen verbracht. Beim Sport, mit den Kindern auf dem Spielplatz, im Restaurant, bei einer Radtour oder unterwegs mit dem Wohnmobil. Im Haus waren wir nur selten und wenn, dann meistens Abends. Seit dem Beginn der Coronapandemie in Deutschland und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen, haben wir mehr Zeit zuhause; eigentlich die optimale Gelegenheit, die Modelleisenbahn aus der Kindheit/Jugend wieder heraus zu holen. Bei unseren Kindern sehr beliebt, fuhr sie öfter mal auf dem Fußboden.

Leider musste ich feststellen, dass das C-Gleis von Märklin zwar als Trittfestes Fußbodengleis verkauft wird, jedoch wie die meisten Kunststoffe mit der Zeit altert. Da war es nicht verwunderlich, das nach und nach die ersten Schwellen und Kontakte abgebrochen sind. Eigentlich eine gute Ausgangslage, die Schienen vor dem dauernden auf- und abbauen zu bewahren und auf eine Platte zu schrauben. Wenn die dann aber mal da ist, dann finden doch sicher auch die Häuser einen Platz. Aber wohin damit? Auf den Dachboden oder den Partykeller? Variabel musste sie sein. Daher standen die Rahmenbedinungen unseres Projekts.

Wir bauen eine Modelleisenbahn und die Strecke soll

  • zwei Hauptkreise besitzen,
  • ein Nebengleis besitzen,
  • Abstellgleise besitzen,
  • über eine Brücke führen,
  • durch einen Tunnel führen,
  • und soll die Möglichkeit zum rangieren bieten.

Die Anlage soll

  • ein Dorf mit Marktplatz und Wohngebieten beinhalten,
  • die bisher vorhandenen H0 Gebäude beinhalten,
  • und die Häuser, Straßenlaternen und vieles mehr sollen beleuchtet sein

Trotz allem sollte die Anlage aber

  • portabel sein,
  • so zerlegbar sein, das sie wenig Platz wegnimmt,
  • robust genug sein um transportiert werden zu können
  • die vorhandene Strecke von ca. 6qm aufnehmen.

Do, der Entschluss ist gefasst, die Bestellung der Grundplatte getätigt. Entschieden haben wir uns für drei Birkenholz MDF-Platten (zwecks Stabilität) mit jeweils 1m x 2m. Die Platten verstärken wir mit einer Unterkonstruktion aus Dachlatten. Die Beine tragen jeweils 100kg, wobei wir die klappbare Variante gewählt haben. So haben wir die Möglichkeit, die Beine bequem ein und auszuklappen, wenn die Platte transportiert werden muss.
Damit später die Züge nicht so laut "rauschen", haben wir uns Korkbahnen für die Oberseite der Platten bestellt und haben diese mittels Weißleim aufgeklebt: